Ischgl – (Après-) Ski vom Feinsten
Wer im Skiurlaub ordentlich feiern will, der kommt in österreichischen Gefilden an Ischgl ebenso wenig vorbei wie an Saas-Fee in der Schweiz. Denn die selbsternannten Erfinder des Après-Ski haben Selbiges in Tirol im Laufe der Jahre perfektioniert und fangen bereits ab dem Mittag auf den Hütten mit der Party an. Besonders empfehlenswert ist hier ein Besuch in der Paznauer Taja, die schon einen Award als „Beste Après-Ski Hütte“ abräumen konnte. Schließlich fällt es nirgends so leicht, neue Leute kennen zu lernen, wie im Skiurlaub, wenn zum ersten Jagertee die entsprechenden Stimmungs-Hits ertönen – ganz egal, ob nun in Österreich oder in der Schweiz!
Ibiza der Alpen
Viele Bekanntschaften trifft man später in einem der zahlreichen Clubs wieder, denn neben dem Feiern auf den Hütten gehört auch ein erstklassiges Nightlife-Angebot in Ischgl zum Après-Ski. Dabei sollte man die Wintersportkleidung allerdings im Hotel lassen, denn im Gegensatz zu den meisten Zielen in der Schweiz gilt hier die Devise „sehen und gesehen werden“. 13 Bars vom alpinen Klassiker bis zum stylischen Szeneladen lassen den Abend mit einer leckeren Cocktailauswahl stilvoll beginnen, bevor es anschließend in einem der sechs Pubs mit Bier und Evergreens weitergeht. Danach ist die Nacht natürlich noch lange nicht zu Ende, schließlich gibt es noch einige Clubs und Discotheken, die entdeckt werden wollen. Denn nicht nur wegen des ortsansässigen Pachas wird Ischgl auch als das „Ibiza der Alpen“ bezeichnet.
Große Events und VIPs treffen auf Tradition
Dass nicht nur normale Touristen, sondern – ähnlich wie in St. Moritz – auch zahlreiche VIPs ihren Skiurlaub in Ischgl verbringen, zeigen bereits die drei großen Popkonzerte zu Beginn der Saison, an Ostern und zum Saison-Finale, wenn im Rahmen der „Top of the Mountain Concerts“ internationale Stars wie Elton John, Bon Jovi, Alanis Morissette oder Kylie Minogue auf die Bühne treten. Doch auch traditionelle Events wie der Ischgler Krampuslauf mit mystischen, Furcht erregenden Holzmasken erfreuen sich größter Beliebtheit. Denn trotz der zahlreichen Touristen hat die Party-Hochburg den Charme eines alpinen Bergdorfes nicht ganz verloren, sodass es hier mit einigen Kapellen, dem Nikolaus-Brunnen im Ortszentrum sowie den Kulturwanderwegen Fimba und Mathias Schmid durchaus auch kulturell interessante Aspekte zu sehen gibt.
Größtes und schneesicherstes Skigebiet der Ostalpen
Doch Ischgl wäre nicht so ein beliebtes Skiurlaubsziel, wenn man hier nicht grandiose Bedingungen für Wintersport vorfinden würde. Zusammen mit Samnaun in der Schweiz gehört Ischgl zur Silvretta Arena, dem größten und schneesichersten Skigebiet der Ostalpen. Von November bis April kann man sich hier auf stolzen 235 Pistenkilometern so richtig austoben. Anfänger freuen sich auf 48 km blaue Piste, erfahrene Skiläufer auf 148 km rote Piste und Profis auf 27 km schwarze Piste. Hinzu kommen mit verschiedenen Loipen von der Übungs-Schlaufe bis zur 23 km langen Silvretta Trophy auch exzellente Möglichkeiten für Langläufer. Snowboarder und Freerider dürften vor allem die beiden Funparks des Gebiets, den Warsteiner Show Snow Park und der snowARTpark, reizen. Drei Gondelbahnen, zwei Luftseilbahnen, 23 Sessel- und 12 Schlepplifte sorgen für einen reibungslosen Transport aus dem Dorf direkt auf die Piste. Rodeln, Eislaufen, Winterwandern und Pferdeschlittenfahrten lassen endgültig keine Wünsche mehr offen.
Anreise
Mit dem Auto führt der Weg über die A 7, die A 93 oder die A 95, die alle drei in die A 12 münden. Von dort aus geht es auf die Arlbergschnellstraße S 16 bis zur Ausfahrt Pians, anschließend fährt man auf der Silvretta Bundesstraße B 188 noch ca. 20 km bis Ischgl. Wer die Anreise mit der Bahn bevorzugt, reist am besten bis zum Bahnhof Landeck-Zams und steigt dort in den Linienbus Richtung Ischgl ein (Fahrzeit ca. 1 Stunde).


[...] jeden das richtige Lokal dabei ist. Dennoch ist Kronplatz nicht mit Après-Ski-Hochburgen wie Ischgl zu vergleichen. Das zeigt allein schon die familiäre Ausrichtung des Ressorts, die [...]
Am 27. November 2009 um 19:22